Kommunale Vorsorge: Stabile Stromnetze zählen!

FDP-Dreieich bringt Antrag zur Blackout-Vorsorge ein

Die FDP-Dreieich hat einen Antrag zur Vorbereitung der Stadt Dreieich auf länger andauernde Stromausfälle in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Ziel ist die Erarbeitung eines kommunalen Blackout-Vorsorge- und Resilienzkonzepts, das die Handlungsfähigkeit der Stadt auch in Krisensituationen sicherstellt.

Das Konzept soll unter anderem die Arbeitsfähigkeit von Verwaltung, Feuerwehr, Rettungsdiensten, Stadtwerken und weiteren kritischen Einrichtungen gewährleisten, Notstrom- und Kommunikationsstrukturen berücksichtigen, besonders schutzbedürftige Bevölkerungsgruppen einbeziehen sowie eine strukturierte Bürgerinformation vor und während einer Krise vorsehen. Zudem sollen Kosten abgeschätzt und verfügbare Fördermittel geprüft werden.

Die FDP-Dreieich schlägt vor, für notwendige Investitionen Mittel aus dem vorgesehenen Sondervermögen von rund 10,6 Millionen Euro gezielt für resiliente Infrastruktur zu reservieren. Angesichts der aktuellen sicherheits- und versorgungspolitischen Herausforderungen misst die FDP dem Antrag hohe Priorität bei. Erste Ergebnisse sollen spätestens vor den Haushaltsberatungen 2027 vorliegen.

Darüber hinaus regt die FDP die Einrichtung eines fraktionsübergreifenden Resilienzteams an, um die in der Stadtverordnetenversammlung vorhandene fachliche Expertise systematisch in die Beratung einzubinden. Mit dem Antrag unterstreicht die FDP Dreieich ihr Engagement für eine vorausschauende, verantwortungsvolle und sachliche kommunale Krisenvorsorge.

Der Antrag zur Resilienz als Download: Blackout-kommunale Vorsorge