Der Hopper – Immense Kosten, wenig echter Nutzen
Liberale Kommunalpolitik verfolgt unter anderem das Ziel, dass mit Steuern und Gebühren sparsam umgegangen wird. „Erst denken, dann ausgeben“ ist unser Motto. Wir setzen uns deshalb konsequent dafür ein, dass Ausgaben – auch die des Kreises – überprüft und strukturell konsolidiert werden, um zusätzliche Umlageerhöhungen zu vermeiden.
Seit Langem machen wir darauf aufmerksam, dass der Hopper ein hoch defizitäres Projekt ist, dessen Nutzen die immensen Kosten in keiner Weise rechtfertigt.
Der Hopper wurde 2019 vom Kreis eingeführt. Er verursacht extrem hohe Kosten, ist gering ausgelastet und wird im Wesentlichen für Freizeitaktivitäten genutzt. Jede Fahrt kostet den Kreis über 12 Euro. Der Verlust – den die Kommunen zu tragen haben – betrug in 2024 rund 9 Mio Euro. Für Dreieich bedeutet das eine jährliche Belastung von mehr als einer Million Euro (über die Kreisumlage). Dies trifft alle Bürgerinnen und Bürger! Denn dieses Geld fehlt der Stadt an anderer Stelle z.B. für Straßen, Radwege, Kitas, Vereine und Kultur. Deshalb hat unsere Fraktion im September letzten Jahres eine Notbremse für die Kreisumlage gefordert.
Ein informatives Video mit den FDP-Kreistagsmitglieder Susann Guber und Martina Sertic fasst unsere Position kompakt zusammen: Kritischer Kommentar der FDP-Fraktion zum Hopper.
Zum Hintergrund: Mit einem Haushalt von gut einer Milliarde Euro bestimmt der Kreistag maßgeblich die Finanzen der Kommunen mit. Der Kreis verfügt allerdings nicht über eigene Einnahmen und belastet die Kommunen über Umlagen.
